Afrikanische Schweinepest

 

Natur, Wild

 

Seit Ende Juni 2017 wurde bei mehreren Wildschweinen in Tschechien bei Zlin etwa 80 km nord-östlich von Österreich die Afrikanische Schweinepest festgestellt.

Die Krankheit befällt Haus- und Wildschweine und stellt für den Menschen überhaupt keine Gesundheitsgefährdung dar. Gleiches gilt für den Jagdhund.

 

Entsorgungspflicht von Schwarzwild-Tiermaterial im Kontrollgebiet

 

Das Bundesministerium für Gesundheit und Frauen hat per Verordnung ein Kontrollgebiet zur Hintanhaltung der Verschleppung der Afrikanischen Schweinepest ausgewiesen (alle nördlich der Donau gelegenen Gebiete der Bezirke Hollabrunn, Tulln, Korneuburg, Mistelbach, Gänserndorf, Bruck/Leitha, aller Wiener Bezirke).  

 

In diesem Kontrollgebiet MÜSSEN Tiermaterialien von erlegtem Schwarzwild (Aufbrüche, Teile des Wildkörpers, Schwarte, Klauen, etc.), die in kleineren Mengen anfallen, zuerst in Entsorgungssäcke verpackt UND anschließend in Sammelbehälter des Tierkörperbeseitigungs-Sammelnetzes der Gemeinden eingeworfen werden. Sie dürfen nicht ohne Entsorgungssack eingeworfen werden. Die Entsorgungssäcke stellt die Landesveterinärbehörde NÖ über den NÖ LJV und die Hegeringleiter kostenfrei zur Verfügung!  

 

Bei größeren Mengen an Wildschweinaufbrüchen / Wildschweinabfällen (z.B. nach Treibjagden) hat die Entsorgung über Container, die über den LJV / die Hegeringleiter kostenfrei ausgegeben werden, zu erfolgen.

 

Infoblatt Afrikanische Schweinepest

Kontrollgebietskarte

TKB (TierKörperBeseitigung) - Sammelstellen

Afrikanische Schweinepest in Tschechien

Information zur Afrikanischen Schweinepest

Folder "Afrikanische Schweinepest"

Merkblatt "Speisereste und Afrikanische Schweinepest"

Workshop Afrikanische Schweinepest

 

Weiterführende Informationen zur Afrikanischen Schweinepest finden sich unter:

https://www.verbrauchergesundheit.gv.at/tiere/krankheiten/asp_allg.html

https://www.openagrar.de/servlets/MCRFileNodeServlet/Document_derivate_00001995/FLI-Zusatzinformation_ASP-WS.pdf